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5 einfache DIY-Rezepte für natürliche Reiniger

5 einfache DIY-Rezepte für natürliche Reiniger

Einleitung: Warum natürliche Reiniger sinnvoll sind

Immer mehr Menschen achten darauf, umweltfreundlich und gesund zu leben – und das beginnt im eigenen Zuhause. Herkömmliche Reinigungsmittel enthalten oft aggressive Chemikalien, die nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch unsere Gesundheit. Mit einfachen Hausmitteln kannst du natürliche Reiniger selbst herstellen, die für viele Aufgaben völlig ausreichen – wenn du weißt, welches Mittel auf welche Oberfläche darf.

Zutaten für selbstgemachte Reiniger: Essig, Natron, Zitrone und Sprühflaschen

Grundausstattung für DIY-Reiniger

Für die meisten selbstgemachten Reiniger brauchst du nur wenige Zutaten:

  • Essig
  • Natron (Backsoda)
  • Zitronensäure
  • Ätherische Öle (z. B. Zitrone, Lavendel, Teebaum)
  • Alkohol (z. B. Isopropylalkohol)
  • Destilliertes Wasser
  • Sprühflaschen aus Glas oder recyceltem Kunststoff

Diese Basics reichen aus, um eine Vielzahl an Reinigern selbst zu mischen.

Bevor du loslegst: die drei wichtigsten Regeln

  • Nie Säure und Chlor mischen – aus Essig oder Zitronensäure zusammen mit chlorhaltigen Reinigern entsteht giftiges Chlorgas.
  • Kein Essig, keine Zitronensäure auf Naturstein (Marmor, Kalkstein, Granit-Fugen), auf geseiftem oder geöltem Holz und auf Gummidichtungen von Waschmaschine und Spülmaschine – Säure ätzt die Oberfläche an bzw. macht Gummi porös.
  • Essig und Natron nicht zusammen anrühren – sie neutralisieren sich gegenseitig zu Wasser, Salz und CO₂. Es sprudelt eindrucksvoll, gereinigt wird dabei fast nichts.

5 einfache DIY-Rezepte für natürliche Reiniger

1. Allzweckreiniger mit Zitrone und Essig

Zutaten:

  • 500 ml Wasser
  • 250 ml weißer Essig
  • Saft einer Zitrone
  • 10 Tropfen ätherisches Zitronenöl

Anwendung:
Alle Zutaten in eine Sprühflasche geben, gut schütteln und auf unempfindliche Oberflächen wie Fliesen oder beschichtete Küchenarbeitsplatten sprühen. Danach mit einem Tuch abwischen. Nicht auf Naturstein, Marmor oder geöltem Holz.

2. Glasreiniger mit Alkohol und ätherischem Öl

Zutaten:

  • 250 ml destilliertes Wasser
  • 250 ml Isopropylalkohol (70 %)
  • 1 EL weißer Essig
  • 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Anwendung:
In eine Sprühflasche füllen und auf Glasflächen sprühen. Mit einem fusselfreien Tuch trockenreiben. Alkohol ist leicht entzündlich – von offenem Feuer fernhalten und kühl lagern.

3. Badreiniger mit Natron

Zutaten:

  • 3 EL Natron
  • 1 EL flüssige Kernseife
  • 5 Tropfen Teebaumöl
  • Etwas Wasser

Anwendung:
Eine Paste anrühren, auf Armaturen, Waschbecken und Fliesen auftragen, kurz einwirken lassen und dann abspülen. Auf Acryl-Duschwannen und Hochglanzfronten vorsichtig arbeiten – Natron wirkt leicht scheuernd.

4. Küchenreiniger mit Zitronensäure

Zutaten:

  • 500 ml warmes Wasser
  • 2 EL Zitronensäurepulver
  • 10 Tropfen Zitronenöl

Anwendung:
Ideal gegen Kalk und leichte Fettablagerungen in der Küche. Einfach aufsprühen, kurz einwirken lassen und abwischen. Nicht auf Naturstein-Arbeitsplatten und nicht auf emaillierten Spülen mit beschädigter Oberfläche.

5. Bodenreiniger mit Essig – aber nur für die richtigen Böden

Zutaten:

  • 3 Liter warmes Wasser
  • 100 ml weißer Essig
  • 10 Tropfen ätherisches Orangenöl

Anwendung:
Geeignet für Fliesen und Feinsteinzeug. Nicht geeignet für Parkett, Laminat, Kork, Vinyl und Naturstein – Säure greift Versiegelung und Holzoberfläche an, und Öl im Wischwasser hinterlässt einen rutschigen Film statt Glanz. Für diese Böden nimmst du besser einen abgestimmten Reiniger wie den BiOHY Bodenreiniger oder – speziell für Parkett und geöltes Holz – den BiOHY Parkettreiniger.

Tipps zur sicheren Anwendung

  • Immer zuerst an einer unauffälligen Stelle testen.
  • Sprühflaschen gut beschriften, damit keine Verwechslung entsteht.
  • DIY-Reiniger kühl und dunkel lagern – selbstgemischte Reiniger ohne Konservierung sind nur wenige Wochen haltbar.
  • Bei Kindern und Haustieren besondere Vorsicht walten lassen. Ätherische Öle, besonders Teebaumöl, sind für Katzen giftig.
  • Ein Hinweis zur Einordnung: Reinigen ist nicht desinfizieren. Schmutz und der Großteil der Mikroorganismen werden mechanisch entfernt und weggespült – im Privathaushalt reicht das völlig aus.

Selbstgemischte natürliche Reiniger in beschrifteten Sprühflaschen aus Glas

Wann fertige Konzentrate die bessere Wahl sind

Hausmittel sind günstig und schnell gemischt – aber sie sind unkonserviert, nicht auf jede Oberfläche abgestimmt und in der Fettlösekraft begrenzt. Wenn du dieselbe Nachhaltigkeit ohne das Materialrisiko willst, sind Konzentrate der pragmatische Mittelweg: Aus 1 Liter BiOHY Allzweckreiniger entstehen je nach Dosierung bis zu 200 Liter fertige Reinigungslösung – in derselben wiederbefüllbaren Sprühflasche, die du für deine DIY-Rezepte schon hast. Maßgeblich ist immer die Angabe auf dem Etikett.

Fazit: Mit kleinen Mitteln Großes bewirken

Selbstgemachte Reiniger sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deinen Geldbeutel. Mit wenigen Zutaten kannst du dein Zuhause sauber halten – ganz ohne aggressive Chemikalien. Wichtig ist nur, dass du weißt, welches Mittel auf welche Oberfläche gehört.

Lies auch: Nachhaltige Sprühflaschen – was wirklich hineingehört

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